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Editorial

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Die Redaktion im November 2013

 

Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser, ein Marktplatz mit alter Eiche und angrenzender Kirche – dieses klischeehafte Bild taucht sofort auf, wenn man an Dörfer denkt. Doch sehen Dörfer heute noch so aus? Und wofür steht das Dörfliche eigentlich? Woher kommt die Sehnsucht nach dem Dörflichen? Ist die „Landlust“ rein auf die Lust am Grün beschränkt oder ist sie gleichzusetzen mit der Suche nach Zusammenhalt und Gemeinschaft? Bedeutet Stadt im Umkehrschluss Flüchtigkeit und Unverbindlichkeit?


Wie viel Verklärung steckt in dieser Gegenüberstellung von Stadt und Land?

Ist nicht jede Großstadt eine Zusammenballung kleinteiliger Strukturen und jede städtische Subkultur oder Szene ein Dorf für sich? Und wo sieht man dies den Städten noch an? Ist der heimische Kiez das Dorf der Großstadt und können auch Kiezkneipen, Wohnprojekte und Wochenmärkte als Dörfer durchgehen? Und was ist mit dem „Klein Istanbul“ in fast jeder deutschen Stadt?


Mit der Suche nach den Dörfern in der Stadt begeben wir uns ein weiteres Mal auf die Suche nach den Widersprüchen in der Großstadt und schreiben gegen Verklärungen an.

Im Schwerpunkt „Dörfer“ sammeln wir Beiträge, die auf die Wurzeln der Metropolen hinweisen, sich auf die Suche nach dörflichen Strukturen in der Stadt begeben, Interviews mit Landflüchtlingen machen und das Thema von weiteren noch ungeahnten Perspektiven aus betrachten.

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