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Oft unsichtbar im Hinterhof

Ausgabe: Fassaden

Oft unsichtbar im Hinterhof

Moscheen in Berlin
Von Anna-Lena Wenzel

Wer einmal in einem muslimischen Land war, der weiß, wie repräsentativ und präsent Moscheen im dortigen Stadtbild sind. Wer in Deutschland auf die Suche nach Moscheen geht, findet die meisten in Hinterhöfen, oft nur durch ein einfaches Schild gekennzeichnet. Diese sogenannten Hinterhofmoscheen befinden sich häufig in ehemaligen Gewerberäumen. Viele sind in den 1970er Jahren im Zuge der Gastarbeiterwelle entstanden.

 

Anders als Kirchenbauten, werden sie aus Spenden finanziert, weswegen die Moscheen häufig mit bescheidenen Mitteln auskommen müssen und sich Neubauten oft in die Länge ziehen. Auch deswegen haben sich diese Provisorien nur zum Teil in repräsentativere Moscheen verwandelt, wie im Falle der Şehitlik-Moschee am Columbiadamm in Berlin-Neukölln. Direkt neben einem Friedhof gelegen, gibt es hier aber auch keine direkten Nachbarn, die gegen den Bau hätten protestieren können, wie es immer wieder bei Moscheeneubauten der Fall ist.

 

Neben Protesten gibt es eine gestiegene Anzahl von Anschlägen auf islamische Gotteshäuser. Zwischen Januar 2012 und Frühjahr 2014 gab es durchschnittlich fast drei Attacken im Monat. Zuletzt wurde die Mevlana-Moschee in der Skalitzerstr. in Kreuzberg Opfer eines Brandanschlags. Er galt dem noch im Bau befindlichen Anbau der Moschee, der auch ein sichtbares Minarett enthalten wird. Eine Ecke weiter befindet sich die 2008 vollendete Umar Ibn Al-Khattab-Moschee. Sie ist von außen nur schwer als Moschee erkennbar, denn statt mit Ornamentik zu locken, hat man hier spiegelnde Fassaden errichtet.

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