Detroit
Detroit
Eine Soundpostkarte
Kathrin Wildner
Im August 22 war ich für drei Wochen in Detroit mit der Idee, die Stadt zu hören. Listening to Detroit. Erst war es ein Schock. Eine Stadt, die keine Stadt mehr ist. Endlose Flächen durchschnitten von bröckelndem Asphalt, hier und da ein schiefes Straßenschild. Da, wo Mitte des 20. Jahrhunderts das Ideal der modernen Industriestadt aus der Aneinanderreihung von Einfamilienhäusern wucherte, jetzt weite Leere. Eine Stadt, die keine Stadt mehr ist?
Aber da ist dieser urbane Lärm, das Rauschen entfernter Highways, das Klingeln der Eiswagen, hier und da der wummernde Bass aus Autoboxen und die Rasenmäher. Dieses widerspenstige Geräusch machte mich stutzig.
Erst nach dem Hören sah ich das gestutzte Gras auf den weiten Flächen, die gemähte Stadt.
Ich folgte dem Sound der Rasenmäher, befragte Bewohnerinnen, was es mit dem Rasenmähen auf sich hat und lernte so ein wenig über Aneignung und Widerstand in diesem urbanen Gefüge.
Aber da ist dieser urbane Lärm, das Rauschen entfernter Highways, das Klingeln der Eiswagen, hier und da der wummernde Bass aus Autoboxen und die Rasenmäher. Dieses widerspenstige Geräusch machte mich stutzig.
Erst nach dem Hören sah ich das gestutzte Gras auf den weiten Flächen, die gemähte Stadt.
Ich folgte dem Sound der Rasenmäher, befragte Bewohnerinnen, was es mit dem Rasenmähen auf sich hat und lernte so ein wenig über Aneignung und Widerstand in diesem urbanen Gefüge.
audioplayer:

