ein akustischer Stolperstein

ein akustischer Stolperstein

Marion Fabian
Die akustischen Stolpersteine sind ein Projekt der Klangkünstlerin Marion Fabian. Wir stolpern mit den Füßen und mit den Augen. Marion Fabian möchte mit den Ohren stolpern lassen. In je 60 Sekunden erinnert sie mit einem Gewebe aus elektro-akustischen Klängen an die Stimmen, die in der Nazizeit für immer verstummten, und von denen, wie von Elli Smula, keine Bilder oder persönlichen Dokumente existieren.

Elli Smula arbeitete als dienstverpflichtete Straßenbahnschaffnerin bei der BVG. Sie trägt den roten Winkel für politische Gefangene im Frauen KZ Ravensbrück. In der Zugangsliste vom 30. November 1940 hat sie die Nummer 11 mit dem Zusatzvermerk: lesbisch. Die junge Frau stirbt im KZ unter ungeklärten Umständen. Für Elli Smula hat Marion Fabian erstmals eine visuelle Übersetzung der aktustischen Stolpersteine entwickelt, die hier angeschaut werden kann.
 
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Mo, 06/29/2020 - 10:17
Kurzbeiträge

Einwürfe

Was Corona verändert III Im öffentliche Raum, in geschlossenen Räumen, im Umgang miteinander
Was Corona verändert II Im Draußen, im Miteinander, im Alltag
Was Corona verändert I Auf der Straße, im Alltag, zu Hause

Fundsachen

Plakat Décollages Die Künstlerin Kirsten Heuschen sammelt Plakate und macht daraus Collagen
Aus dem Archiv für aktuelles Nichts Über eine Fotoserie des Künstlers Michael Disqué
Die andere Urlaubs-Idylle Eine Foto-Text-Kombi aus Teneriffa

Straßenszenen

Detailaufnahmen Zwei flirtende Schwäne auf dem Landwehrkanal, eine versunken-tanzende Frau am Kotti, ein gespenstischer Kran bei Nacht....
Zeit der letzten Brachen Eine Bild-Text-Collage von Lars Preisser
heimwege Eine Huldigung von Peter Piller an Achim Hoops

So klingt

ein akustischer Stolperstein Je 60 Sekunden Gedenken.
 
der Wohnhof LiMa Eine Audiotour von Birte Endrejat
der Alexanderplatz Über die Audiowerkstatt "Mein Kiez, meine Spuren"

So lebt

... man in Kairo Cairo Notes von Esther Ernst
und besitzt man in der Oranienstraße Eigentumsverhältnisse in der Oranienstraße
(e) Audre Lorde in Berlin Eine  Webseite von Dagmar Schulz versammelt Orte, an denen Audre Lorde lebte und wirkte