Malheur Couleur

Die Farbe Weiß weckt zuallererst Assoziationen von Unschuld, Reinheit und Sauberkeit. Der Weg von Unschuld zu Unfall ist allerdings häufig sehr kurz:
Drop it like it’s white.

Fr, 03/28/2025 - 09:43

Sechser

Inflationär verbreitet: gepinselte Sechsen auf temporärem Stadtmobiliar. 
Do, 01/23/2025 - 11:17

Catalogue of Street Furniture

The Catalogue of Street Furniture by Natasha Krymskaya and Daniil Chikaev expresses love for scraps of wood, tattered oilcloth, pieces of organolith and other derelict materials.
Sa, 01/04/2025 - 17:11

(e) es sich im Vertragsarbeiterheim in der Gehrenseestraße

Im Februar 2023 lud ein Kollektiv[1] eine Hand voll Künstler*innen in einen leerstehenden Gebäudekomplex in Berlin-Hohenschönhausen, um dort Interventionen zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gebäude, die in den 1980er Jahren in der DDR als Vertragsarbeiterheim gebaut worden waren, bereits entkernt. Die eingeladenen Künstler*innen reagierten mit Skulpturen, Foto- und Filmarbeiten und ortsspezifischen Installationen auf die gehaltvolle Geschichte der auch nach der Wende als Wohnheim genutzten Gebäude.
Do, 12/05/2024 - 17:34

Zu Gast im 24. Stock

Algisa Peschel, Stadtplanerin und eine der Erstbewohnerinnen des DDR-Wohnkomplexes in der Berliner Leipziger Straße lädt zu sich nach Hause ein.
Di, 12/03/2024 - 21:30

Nolli lesen

Kathrin Wildner und Dagmar Pelger sprechen darüber, wie man Karten liest
Mo, 11/04/2024 - 13:38

10 Tage Jerevan

Notizen ihres 10-tägigen Aufenthalts von Anna-Lena Wenzel
Fr, 11/01/2024 - 11:28

Die Mission. Kunst gegen Kälte 1997–2022

Anna Ulmer guckt im Gespräch mit Rudolf Goerke zurück auf die Obdachloseninitiave "Die Mission" in Hamburg
Do, 09/19/2024 - 09:28

Glitches

GLITCHES ist die Bezeichnung für eine Reihe von künstlerischen Interventionen im Stadtraum von Coco Bergholm. In den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln fotografierte sie Kompositionen aus Schaufenstern, Türen, Plakaten, Graffiti und Aufklebern und fertigte aus diesen Fassadenausschnitten bedruckte Vorhänge, die sie dann exakt über dem Originalmotiv platzierte. Die Vorhänge sind so realitätsgetreu, dass der Fake erst auf den zweiten Blick auffällt – wenn ein Windstoß den Vorhang bewegt, oder man, um den Hauseingang oder die Einfahrt zu betreten, in den Vorhang greift.
Fr, 09/06/2024 - 12:06

man an der spanischen Touristikküste

Architektur- und Reiseeindrücke von 2023/24 von Benjamin Renter, der an der spanischen Mittelmeerküste den Einfall der Investitionsarchitektur festgehalten hat.
Mo, 07/22/2024 - 07:31

Seiten

Subscribe to 99prozenturban RSS
Kurzbeiträge

Einwürfe

Karten zur Erinnerung an den deutschen Kolonialismus Moses März im Gespräch über seine visuellen Kartierungen.
Vom Rande aus: Kamen Esra Canpalat geht dem "Am Rande sein" im doppelten Sinn nach - in der Peripherie der Ruhrgebiets und im Gefühl des Nicht-Dazugehörens.

Fundsachen

Gefährten* Eine Serie von Stoffbeuteln, hergestellt aus Stoffen aus der VEB Schirmfabrik Karl-Marx-Stadt, fotografiert von Lysann Nemeth.
Malheur Couleur Die Farbe Weiß weckt zuallererst Assozia
Sechser Inflationär verbreitet: gepinselte Sechsen auf temporärem Stadtmobiliar. 

Straßenszenen

Untitled History Anna-Lena Wenzel über die Arbeit "Untitled History" von Eske Schlüters und Tillmann Terbuyken im Hamburger Alten Elbpark
Ist das Kunst oder Vogelschutz? Mit ihren "Cuts" bearbeitet Birgit Hölmer Schaufenster und gibt im Gespräch mit Elke Fallat Einblicke in ihre Arbeitsweise und Motivation.
Berliner Trümmerberge Eine Recherche zu den Berliner Trümmerbergen von Karoline Böttcher mit einem Text von Luise Meier. 

So klingt

Detroit Kathrin Wildner schickt eine Soundpostkarte aus Detroit
ein Denkmal Sabine Ercklentz und Justin Time bringen mit "Denkmal streicheln - Denkmal hören" Denkmäler zum Klingen.
Cemal Kemal Altun Entlang der Berliner Hardenbergstraß

So lebt

Sorge „Sorge“: meine Platte, meine Heimat,
(e) es sich in der Schule der Arbeit Ute Richter deckt mit ihrer künstlerischen Forschung ein vergesenes Kapitel der emanzipatorischen Erwachsenenbildung in Leipzig auf.
man nicht mehr im Prenzlauer Berg Das war einmal: der Prenzlauer Berg im Jahr 1991, erinnert von Jo Preußler